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Sizing.

Because I have to wet and stretch the skeins anyways, the plan for the warp yarns this time was that I add some sizing in that process, saving Silvia (who will do the weaving) from that extra prep step.

As it's here and available already, we settled on animal glue for the sizing. The idea behind sizing is to strengthen the threads against friction and abrasion on the loom, making it easier to weave and giving a better end result. So I dissolved some animal glue in warm water, bathed the skeins in their hot bath to set the twist, pressed out as much excess water as possible and gave them a good long soak (about half an hour) in the gluey liquid. 

All this was followed by the usual draining of the skeins, then stretching them and hanging them with a weight to dry. In this case, I made sure to move them frequently, especially at first, to prevent them from sticking to the drying rods.
All five skeins are almost dry by now, so they will get packed and sent off soon, and then we'll see how things go...
0
Blog Break .
Prototypes!
 

Comments 2

Anja Tiebe on Mittwoch, 08. Oktober 2025 15:36

Liebe Katrin,
in deinem Blogbeitrag erwähnst du, dass du das Garn vor dem Weben mit Knochen Leim geschlichtet hast.
Würdest du mir das Mischungsverhältniss von Knochenleim und Wasser mitteilen?
Ich möchte mein gesponnenes Garn ( zweifädiger Zwirn) auch verweben und würde, zumindest die Kette, vorsorglich schlichten. Oder wäre es bei einem stabilen Zwirn nicht notwendig? Vielen Dank im Vorraus für deine Hilfe und Antwort. Liebe Grüße von Anja Tiebe

Liebe Katrin, in deinem Blogbeitrag erwähnst du, dass du das Garn vor dem Weben mit Knochen Leim geschlichtet hast. Würdest du mir das Mischungsverhältniss von Knochenleim und Wasser mitteilen? Ich möchte mein gesponnenes Garn ( zweifädiger Zwirn) auch verweben und würde, zumindest die Kette, vorsorglich schlichten. Oder wäre es bei einem stabilen Zwirn nicht notwendig? Vielen Dank im Vorraus für deine Hilfe und Antwort. Liebe Grüße von Anja Tiebe
Katrin on Donnerstag, 09. Oktober 2025 07:09

Hallo Anja,

grundsätzlich hängt es nicht davon ab, ob du Garn oder Zwirn hast, sondern wie stabil das Fädchen ist. Sehr stabiles Garn wird typischerweise weniger Ärger machen als sehr schwacher Zwirn...
Ob du mit geschlichteten Garnen besser zurechtkommst, müßtest du selbst ausprobieren. Und dann gibt es diverse verschiedene Methoden, zu schlichten - Kleister, Leinsamen, ... oder eben tierische Leime.
Meine Grundangabe waren 200 g Knochenleim auf 5 l Wasser, auf ca. 40°C erwärmt, damit sich alles auflöst. Das Gemisch sollte sich irgendwie "weich und klebrig" anfühlen, etwas schwer zu beschreiben. Ich hatte stattdessen Gelatine genommen, weil ich davon so viel rumliegen habe, sollte aber einigermaßen ähnlich sein.
Meine Schlichte war ganz klümpchenfrei, die (Rinder-)Gelatine war komplett aufgelöst. Im Inneren der Stränge hatten sich dann trotzdem während der Trocknung Klümpchen gebildet, wahrscheinlich abbindende Gelatine im Strang, die sich zwischen den Garnen aufgehalten hat, weil da Wasserbrücken waren. Eventuell die Stränge im feuchten Zustand öfter durchbewegen, als ich das getan habe.

Ich hatte die Stränge dann im warmen Heizungskeller aufgehängt, aber sie haben mehrere Tage zum Trocknen gebraucht. Pro Strang waren ca. 2.6 kg Gewicht gehangen, damit sie schön gestreckt bleiben.

Ich hoffe, das hilft dir weiter - und laß mich gern wissen, wie's bei dir weitergeht und wie es funktioniert!

Hallo Anja, grundsätzlich hängt es nicht davon ab, ob du Garn oder Zwirn hast, sondern wie stabil das Fädchen ist. Sehr stabiles Garn wird typischerweise weniger Ärger machen als sehr schwacher Zwirn... Ob du mit geschlichteten Garnen besser zurechtkommst, müßtest du selbst ausprobieren. Und dann gibt es diverse verschiedene Methoden, zu schlichten - Kleister, Leinsamen, ... oder eben tierische Leime. Meine Grundangabe waren 200 g Knochenleim auf 5 l Wasser, auf ca. 40°C erwärmt, damit sich alles auflöst. Das Gemisch sollte sich irgendwie "weich und klebrig" anfühlen, etwas schwer zu beschreiben. Ich hatte stattdessen Gelatine genommen, weil ich davon so viel rumliegen habe, sollte aber einigermaßen ähnlich sein. Meine Schlichte war ganz klümpchenfrei, die (Rinder-)Gelatine war komplett aufgelöst. Im Inneren der Stränge hatten sich dann trotzdem während der Trocknung Klümpchen gebildet, wahrscheinlich abbindende Gelatine im Strang, die sich zwischen den Garnen aufgehalten hat, weil da Wasserbrücken waren. Eventuell die Stränge im feuchten Zustand öfter durchbewegen, als ich das getan habe. Ich hatte die Stränge dann im warmen Heizungskeller aufgehängt, aber sie haben mehrere Tage zum Trocknen gebraucht. Pro Strang waren ca. 2.6 kg Gewicht gehangen, damit sie schön gestreckt bleiben. Ich hoffe, das hilft dir weiter - und laß mich gern wissen, wie's bei dir weitergeht und wie es funktioniert!
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Montag, 21. September 2026

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